Actaeonella oviformis

Actaeonella oviformis

Lebewesen · Weichtiere

Actaeonella oviformis

Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 143–66 Ma

Erschlossene Lebendrekonstruktion

Actaeonella oviformis

Überblick

Actaeonella oviformis ist eine kreidezeitliche Schnecke, die durch ein langgestrecktes, glattes Gehäuse bekannt ist. Beschrieben werden eine schmale Gehäusemündung und sanfte Falten an ihrem inneren Rand. Außenumriss und Merkmale der kleinen Öffnung lassen sich nacheinander betrachten.[1][2]

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Wichtige Fakten

Die Gehäusespitze des maßgeblichen Exemplars war abgebrochen. Der Erstbeschreiber ließ diesen Teil als unbekannt offen; ein späterer Forscher deutete ihn als niedrigen, gerundeten Apex mit fehlendem Ende. Die Beschreibung desselben Fossils wurde mit der Zeit konkreter.[1][2]

Zeit und Ort

Diese fossile Schnecke wird anhand von Material aus kreidezeitlichen Schichten behandelt. Die Kreidezeit reicht ungefähr von vor 140 bis vor 66 Millionen Jahren. Eine Beschreibung des 19. Jahrhunderts und eine Revision des 20. Jahrhunderts erschließen gemeinsam die Gesamtform des Gehäuses.[1][2][3]

Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.

Größe, Gestalt und Skelett

Der Umriss ist lang eiförmig, die Seiten in der Mitte nahezu parallel und die Oberfläche glatt. Die Gehäusemündung ist schmal und verbreitert sich vorn etwas. An ihrem inneren Rand werden zwei sanfte Falten beschrieben.[1]

Beim maßgeblichen Exemplar von Actaeonella oviformis beträgt die erhaltene Gehäusehöhe 42,5 mm und der Durchmesser 21,6 mm. Auch dieses Fragment zeigt gewölbte Seiten, Wachstumslinien und drei Falten entlang der inneren Gehäusespindel.[4]

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Lebensraum und Fortpflanzung

Das feste Gehäuse überliefert die Hülle um den Körper. Bei dieser Art sind die schmale Mündung und die Falten an ihrem inneren Rand wichtige Vergleichsbereiche. Über die Gesamtansicht hinaus lassen sich kleine Unterschiede der Öffnung untersuchen.[1]

Fossilfund

Gabbs Beschreibung von 1869 erläuterte die Form des Typusgehäuses und seine abgebrochene Spitze. Anderson deutete 1958 das nahezu vollständige Gehäuse als Stück, dem das Ende eines niedrigen, gerundeten Apex fehlte. Die erneute Untersuchung eines alten Exemplars zeichnete den Umriss genauer nach.[1][2]

Quellen

  1. Gabb (1869) — Beschreibung des Gehäuses von Actaeonella
  2. Anderson (1958) — Neudeutung der Spitze von Actaeonella
  3. Internationale Kommission für Stratigraphie (2024) — Geologische Zeittafel
  4. Sohl & Kollmann (1985), Cretaceous Actaeonellid Gastropods from the Western Hemisphere, USGS Professional Paper 1304
  5. Bailey-Matthews National Shell Museum — Das Gehäuse von Cerithium eburneum

Forschungsfragen

Wie lässt sich über fehlende Teile eines zerbrochenen Fossils nachdenken? Die Forschenden deuteten den Apex durch einen Vergleich des erhaltenen Gehäuseumrisses mit früheren Beschreibungen. Unterscheidet man tatsächlich erhaltene Teile von ergänzenden Deutungen, wird der Schlussfolgerungsprozess der Fossilienforschung sichtbar.[1][2]

Beobachtung

Folgen Sie dem glatten, langgestreckten Außenumriss von der Gehäusespitze zur Mündung. Suchen Sie den vorderen Bereich der schmalen Öffnung und die Falten an ihrem inneren Rand, um großen Umriss und kleine Strukturen gemeinsam zu sehen.[1][2]

Verwandte Organismen

Cerithium eburneumWeichtiereGegenwart

Unterschiedliche Körper unter den Schnecken

Betrachten Sie gemeinsam die Körper von Actaeonella oviformis und Cerithium eburneum. Actaeonella oviformis: Actaeonella oviformis ist eine kreidezeitliche Schnecke, die durch ein langgestrecktes, glattes Gehäuse bekannt ist. Cerithium eburneum: Cerithium eburneum ist eine Meeresschnecke mit auffälligen höckerartigen Erhebungen auf der Gehäuseoberfläche.

Ergänzte Informationen

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