
Lebewesen · Plazentatiere
Barbourofelis fricki
Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 9,4–4,7 Ma
Erschlossene Lebendrekonstruktion
Barbourofelis fricki
Überblick
Barbourofelis fricki ist ein fossiles Säugetier mit langen säbelartigen Eckzähnen und kurzem Schädel. Auch die ausgeprägte knöcherne Struktur hinter den Augen wird in der Literatur behandelt. Verschiedene Kopfformen werden gemeinsam mit den großen Eckzähnen verglichen.[1]
Illustration wird geladen…
Wichtige Fakten
Lange Eckzähne und kurzer Schädel bilden einen auffälligen Gegensatz. Auch Knochen hinter den Augen und ein großer Unterkieferfortsatz erscheinen im Vergleichsmaterial. Unterschiedliche Strukturen treffen in einem Kopf zusammen.[1][2]
Zeit und Ort
Die Art wird in einer Veröffentlichung von 1970 über nordamerikanische Säbelzahnsäugetiere untersucht. Die dokumentierten fossilführenden Schichten werden als Material aus einem Zeitraum von ungefähr 9,4–4,7 Millionen Jahren vor heute, über Miozän und Pliozän hinweg, zusammengefasst. Kopf und Zähne geben Hinweise für den Vergleich alter Säugetiere.[1][3]
Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.
Größe, Gestalt und Skelett
Die Literaturbeschreibung, die dieses Tier einschließt, behandelt lange säbelartige Eckzähne, einen kurzen Schädel und knöcherne Strukturen hinter den Augen. Die Beschreibung auf Gattungsebene nennt außerdem einen großen Unterkieferfortsatz. Distale Gliedmaßenabschnitte und die Abstützung auf der Fußsohle werden im Vergleich einer umfassenderen Gruppe diskutiert.[1][2]
Ein auf Zahndaten beruhendes Modell der CarniFOSS-Studie von 2021 schätzt das Körpergewicht auf etwa 240 kg.[4]
Illustration wird geladen…
Lebensraum und Fortpflanzung
Hatten alle Tiere mit großen Eckzähnen denselben Körperbau? Kopf, Unterkiefer und distale Gliedmaßenabschnitte lassen sich auf verschiedenen Ebenen vergleichen. Hinter den auffälligen Zähnen liegen weitere Hinweise auf die Gestalt.[2][1]
Fossilfund
Die Zusammenfassung der Studie von 1970 beschreibt die langen Eckzähne und Kopfmerkmale der Barbourofelini. Spätere taxonomische Angaben behandeln den kurzen Schädel, den Unterkiefer und den Gliedmaßenbau der umfassenderen Gruppe. Die Fragen weiten sich von einem Merkmal auf mehrere Körperabschnitte aus.[1][2]
Quellen
- Schultz·Schultz·Martin (1970) — Säbelzahn-Säugetiere Nordamerikas
- Taxonomische Studie von 2003 — Vergleich von Schädel und Gliedmaßen bei Barbourofelis
- Paleobiology Database — Alter der fossilführenden Schichten von Barbourofelis
- Faurby·Morlo·Werdelin(2021) — CarniFOSS-Körpermassendaten fossiler fleischfressender Säugetiere
- La Brea Tar Pits — Sammlungen fossiler Säugetiere
- Geologische Zeittafel der ICS2024/12
- Florida Museum — Smilodon fatalis
- La Brea Tar Pits — Körper eiszeitlicher Tiere
Forschungsfragen
Wie lagen Eckzähne und Kieferfortsätze im Kopf zueinander? Die allgemeine Eigenschaft eines kurzen Schädels und die Positionen seiner Teile lassen sich gemeinsam betrachten. So werden die auffälligen Säbelzähne als Kombination mehrerer Knochen neu gelesen.[1][2]
Beobachtung
Wenden Sie den Blick von den langen Eckzähnen zum kurzen Schädel und Unterkiefer. Wenn Sie die Strukturen hinter den Augen und den Gliedmaßenvergleich mitbedenken, werden unterschiedliche Fragen zu Kopf und Körper sichtbar.[1][2]
Verwandte Organismen
Verschiedene Säugetiere mit auffälligen langen Eckzähnen
Betrachten Sie Körper und Lebenshintergründe von Barbourofelis und Smilodon gemeinsam. Barbourofelis: Barbourofelis fricki ist ein fossiles Säugetier mit langen säbelartigen Eckzähnen und kurzem Schädel. Auch die ausgeprägte knöcherne Struktur hinter den Augen wird in der Literatur behandelt. Smilodon: Smilodon fatalis ist eine eiszeitliche Katze mit langen, gebogenen Eckzähnen und kräftigen Vorderbeinen. Auch der kurze Schwanz zeigt Proportionen, die sich von heutigen Tigern unterscheiden. Barbourofelis: Die Art wird in einer Veröffentlichung von 1970 über nordamerikanische Säbelzahnsäugetiere untersucht. Die dokumentierten fossilführenden Schichten werden als Material aus einem Zeitraum von ungefähr 9,4–4,7 Millionen Jahren vor heute, über Miozän und Pliozän hinweg, zusammengefasst. Smilodon: Bekannt ist die Art aus dem pleistozänen Amerika, von vor mehreren Hunderttausend Jahren bis vor etwas mehr als 10.000 Jahren. Vorgestellt wird Material aus Nordamerika, Mittelamerika und dem Westen Südamerikas.