Camarasaurus grandis

Camarasaurus grandis

Lebewesen · Dinosaurier

Camarasaurus grandis

Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 201–143 Ma

Erschlossene Lebendrekonstruktion

Camarasaurus grandis

Überblick

Camarasaurus grandis ist ein Sauropode aus der spätjurassischen Morrison-Formation. Untersucht wird ein Körperbau vom kleinen Kopf über den Hals zum schweren Rumpf und zu vier Beinen. Knochen verschiedener Bereiche erschließen die Verbindungen dieses riesigen Körpers.[1]

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Wichtige Fakten

Für YPM1905 werden neben Schädel, Hals-, Rücken- und Schwanzwirbeln auch Schulter-, Gliedmaßen- und Fußelemente aufgeführt. Material vieler Körperabschnitte ist in einem Exemplarverzeichnis vereint und bildet die Grundlage für Vergleiche ihrer Verbindung.[1]

Zeit und Ort

Untersucht wurde Material aus der spätjurassischen Morrison-Formation. Der gesamte Jura reicht ungefähr von 200 bis 140 Millionen Jahren vor heute. Mehrere Camarasaurus-Exemplare derselben Formation dienen der Erforschung von Verbreitung und Alter.[1][3]

Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.

Größe, Gestalt und Skelett

Der Aufbau führt vom kleinen Kopf über Hals und schweren Rumpf zu vier Beinen und einem sich verjüngenden Schwanz. Beschreibungen auf Gattungsebene nennen kräftige Ober- und Unterkiefer sowie schlankere Vorder- als Hinterbeine. Artspezifische Knochenverzeichnisse und gemeinsame Gattungsmerkmale lassen sich zusammen vergleichen.[1]

Das Skelettexemplar GMNH 101 des Gunma Museum of Natural History wird mit etwa 13,7 m Gesamtlänge vorgestellt. Eine Studie von 2002 nutzte seine Proportionen als Vergleichsgrundlage für Größenschätzungen anderer Sauropoden.[8]

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Lebensraum und Fortpflanzung

Wie war der schwere Körper mit vier Beinen verbunden? Schulter, Becken sowie vordere und hintere Gliedmaßen getrennt zu betrachten erschließt die Stützkonstruktion des Rumpfes. Bis zu den Fußverbindungen erweitert zeigt die Beobachtung kleine Strukturen unter dem großen Körper.[1][2]

Fossilfund

Eine Studie zu Verbreitung und geologischem Alter ordnete die Kopf-, Wirbel- und Gliedmaßenliste von YPM1905 und behandelte YPM1901 als gesondertes Material. 2015 folgte eine Untersuchung der Hand- und Fußknochenverbindungen der Gattung Camarasaurus. Verschiedene Körperabschnitte führen zu unterschiedlichen Forschungsfragen.[1][2]

Quellen

  1. Studie zur Verbreitung von Camarasaurus in der Morrison-Formation und zum geologischen Alter
  2. Tschopp et al. (2015) — Gelenkverbindungen der Hand- und Fußknochen von Camarasaurus
  3. Internationale Kommission für Stratigraphie (2024) — Geologische Zeittafel
  4. Evers (2024) — Unterkiefer und Ernährung von Glyptops
  5. Internationale Kommission für Stratigraphie (2024) — Geologische Zeittafel
  6. Studie zur Verbreitung von Camarasaurus in der Morrison-Formation und zum geologischen Alter
  7. Internationale Kommission für Stratigraphie (2024) — Geologische Zeittafel
  8. Buffetaut et al. (2002) — Vergleich der Skelettgrößen thailändischer Sauropoden und von Camarasaurus

Forschungsfragen

Lassen sich Kopf, Rumpf und Füße unter demselben Blickwinkel vergleichen? Knochenlisten zeigen, welches Material für jeden Abschnitt vorhanden ist; Hand- und Fußstudien behandeln Verbindungen kleiner Knochen. Ein wechselnder Beobachtungsumfang erschließt den großen Körper.[1][2]

Beobachtung

Wenden Sie den Blick vom kleinen Kopf über den Hals zum großen Rumpf. Betrachten Sie nacheinander die Ansatzstellen der Vorder- und Hinterbeine sowie den nach hinten schmaler werdenden Schwanz, um den Gesamtaufbau zu erkennen.[1]

Verwandte Organismen

Glyptops ornatusReptilien mit VögelnQuellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 201–143 Ma

Schildkröten und Sauropoden der Morrison-Formation

Lesen Sie Glyptops und Camarasaurus aus der spätjurassischen Morrison-Formation gemeinsam. Das Glyptops-Exemplar AMNH 336 stammt aus dem Bone-Cabin-Steinbruch im heutigen US-Bundesstaat Wyoming. Schildkrötenstudien und Hals- sowie Rumpfknochen eines Sauropoden lassen sich als unterschiedliche Materialien vergleichen.

Ergänzte Informationen

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