
Lebewesen · Plazentatiere
Cebochoerus helveticus
Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 56–33,9 Ma
Erschlossene Lebendrekonstruktion
Cebochoerus helveticus
Überblick
Cebochoerus helveticus ist ein fossiles Säugetier des späteozänen Europas. Kleine Backenzähne aus Sossís in Spanien gehören zu seinen auffälligen Belegen. Wenige Zahnfragmente führen zu langen systematischen Diskussionen und zur Geschichte eines alten Fundortes.[1][2]
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Wichtige Fakten
Dieselben fossilen Zähne wurden von verschiedenen Forschenden unterschiedlich benannt. Das Material von Sossís wurde mehreren Gattungen und Arten zugeordnet, bevor es mit helveticus verbunden wurde. Neues Vergleichsmaterial kann auch die Namen alter Sammlungsstücke wieder verändern.[1]
Zeit und Ort
Das Material stammt aus dem frühen Teil des späten Eozäns vor ungefähr 38 Millionen Jahren. Der Fundort Sossís liegt im Pyrenäenvorlandbecken der heutigen spanischen Provinz Lleida. Die Autoren verglichen die Paarhufer des Fundortes mit Faunen der Zone MP17a.[1]
Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.
Größe, Gestalt und Skelett
Das Material von Sossís umfasst einen rechten oberen zweiten Molaren und Fragmente hinterer Bereiche unterer Molaren. Körpervergleiche auf Gattungsebene beschreiben eine kurzbeinige schweineähnliche Gestalt. Kleine Zahnunterschiede und Körpervergleiche der Gattung werden gemeinsam betrachtet.[1][2]
Das Exemplar IPS 5889 von Cebochoerus helveticus aus Sossís in Spanien ist ein oberer zweiter Molar von 8,2 mm Länge und 9 mm Breite. Auf seiner weniger als 1 cm großen Kaufläche stehen gewölbte Höcker zusammen. Auch an einem kleinen Zahn lässt sich die Struktur zur Nahrungszerkleinerung betrachten.[3]
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Lebensraum und Fortpflanzung
Sossís ist ein späteozäner Fundort mit verschiedenen Landwirbeltieren. Die Zusammensetzung der gemeinsam gefundenen Paarhufer dient zum Vergleich damaliger regionaler Faunen. Auch die Zähne von Cebochoerus werden neben Material anderer Fundorte gestellt, um frühere Landwelten zu erforschen.[1]
Fossilfund
Sossís wird seit den 1940er-Jahren erforscht. Drei Zähne dieser Art wurden in einer Veröffentlichung von 2006 einzeln aufgeführt und damals als Sammlungsmaterial des paläontologischen Museums in Sabadell verzeichnet. Die lange Erforschung eines Fundortes führte zur wiederholten Prüfung von Namen und Bedeutung kleiner Stücke.[1]
Quellen
- Cuesta, Checa & Casanovas2006 — Paarhufer aus Sossís
- Körpervergleich fossiler Säugetiere — Cebochoerus
- Cuesta Ruíz-Colmenares, Checa Soler & Casanovas Cladellas (2006), Artiodáctilos del yacimiento de Sossís (Eoceno superior, Cuenca Prepirenaica, Península Ibérica)
- Gazin (1953) — Untersuchung tillodonter Säugetiere
Forschungsfragen
Was muss verglichen werden, um eine Art anhand von Zahnteilen zu bestimmen? Betrachtet werden die Position im Ober- oder Unterkiefer, die Größe und die Höckerform. Die wechselnden Namen der Exemplare von Sossís zeigen den Forschungsprozess bei der Deutung kleiner Unterschiede.[1]
Beobachtung
Stellen Sie sich die Backenzahnposition im Kiefer vor und betrachten Sie dann Unterschiede zwischen oberen und unteren Molaren. Der Wechsel zwischen kurzbeinigem Gesamtkörper und kleinen Zähnen veranschaulicht die unterschiedlichen Größenmaßstäbe der Paläontologie.[1][2]
Verwandte Organismen
Unterschiedliche Körper innerhalb der Säugetiere
Betrachten Sie Körper und Lebensumstände von Cebochoerus helveticus und Tillodon fodiens gemeinsam. Cebochoerus helveticus: Er ist ein fossiles Säugetier des späteozänen Europas. Kleine Backenzähne aus Sossís in Spanien gehören zu seinen auffälligen Belegen. Tillodon fodiens: Er ist ein tillodontes Säugetier aus mitteleozänen Fossilien Wyomings. Schädel und Unterkiefer sind wichtiges Forschungsmaterial.