Epicyon saevus

Epicyon saevus

Lebewesen · Plazentatiere

Epicyon saevus

Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 23–4,7 Ma

Erschlossene Lebendrekonstruktion

Epicyon saevus

Überblick

Epicyon saevus ist ein früher Vertreter der Hundefamilie (Canidae), von dem Teilunterkiefer und Zähne bekannt sind. Institutionelle Aufzeichnungen bewahren auch den früheren Namen Canis saevus. Aktueller Name und alte Exemplarnachweise erschließen gemeinsam dieses Tier.[1][2]

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Wichtige Fakten

Auch eine Nachbildung des Typusexemplars dient dem Formenvergleich. MCZ VPM-8869 ist als solches Replikat verzeichnet. Es ist ein weiteres Forschungsinstrument, das anderen Forschenden die Gestalt des Originalfossils zugänglich macht.[2]

Zeit und Ort

Die Smithsonian-Aufzeichnung nennt miozänes Material aus den Loup-Fork-Schichten im heutigen US-Bundesstaat Nebraska. Die fossilführenden Schichten werden in der Fossildatenbank in einem breiten Zeitfenster von ungefähr 23–4,7 Millionen Jahren vor heute zusammengefasst. Individuelle institutionelle Exemplarnachweise und die Zusammenfassung der Schichten lassen sich gemeinsam betrachten.[1][3]

Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.

Größe, Gestalt und Skelett

Die wichtigsten direkt dokumentierten Teile sind Teilunterkiefer und Zähne. Ihre Anordnung im Kiefer wird mit anderem Material von Vertretern der Hundefamilie (Canidae) verglichen. Hier bildet ein kleiner Körperteil statt des ganzen Körpers eine wichtige Grundlage zur Bestimmung des Tieres.[1]

Ein auf Zahndaten beruhendes Modell der CarniFOSS-Studie von 2021 schätzt das Körpergewicht auf etwa 56 kg.[16]

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Lebensraum und Fortpflanzung

Warum werden Kiefer und Zähne bei frühen Vertretern der Hundefamilie (Canidae) so genau betrachtet? Diese harten Teile vermitteln verschiedene Merkmale für den Artenvergleich. Auch die Aufzeichnungen zu Epicyon saevus führen vom Unterkiefermaterial zur Geschichte von Namen und Klassifikation.[1][2]

Fossilfund

Die institutionelle Aufzeichnung bewahrt die Verbindung zwischen einer Sammlung von 1857 und dem historischen Namen. Um zugehöriges Material zu finden, ist es hilfreich, Einträge unter dem alten Gattungsnamen Canis zusammen mit dem heutigen Epicyon zu lesen. So lässt sich auch die Forschungsgeschichte des Fossils im Museum verfolgen.[1][2]

Quellen

  1. Smithsonian Institution — Unterkiefer unter einem historischen Namen von Epicyon verzeichnet
  2. MCZbase — Name und Referenzdaten zu Canis saevus
  3. Paleobiology Database — Stratigraphische Nachweise von Epicyon-Fossilien
  4. Smithsonian Institution — Unterkiefer unter einem historischen Namen von Epicyon verzeichnet
  5. Paleobiology Database — Stratigraphische Nachweise von Epicyon-Fossilien
  6. MCZbase — Name und Referenzdaten zu Canis saevus
  7. Studie — Kopf und Zähne von Eucastor aus Nebraska
  8. Paleobiology Database — Fundschichten von Eucastor
  9. Paleobiology Database — Stratigraphische Nachweise von Merychyus-Fossilien
  10. Historische Beschreibung eines Teilskeletts von Merychyus
  11. Studie von 2023 — Systematik oligozäner und miozäner Oreodonten
  12. MCZ — Abgussdatensatz von Merychyus elegans MCZ:VP:VPM-16327
  13. Smithsonian Institution — Unterkiefer unter einem historischen Namen von Epicyon verzeichnet
  14. Paleobiology Database — Stratigraphische Nachweise von Epicyon-Fossilien
  15. MCZbase — Name und Referenzdaten zu Canis saevus
  16. Faurby·Morlo·Werdelin(2021) — CarniFOSS-Körpermassendaten fossiler fleischfressender Säugetiere

Forschungsfragen

Wie werden Fossilnachbildungen und Originale in der Forschung verwendet? Replikate erweitern die Möglichkeiten, die Form eines Typusexemplars zu vergleichen. In Sammlungsaufzeichnungen die Art des Materials zu beachten, bildet eine Grundlage für die Verbindung von Name und Gestalt.[2]

Beobachtung

Betrachten Sie zuerst den Kopfumriss und wenden Sie den Blick dann zu Unterkiefer und Zähnen. Denken Sie daran, welche Rolle ein kleines Kieferstück bei der Unterscheidung von Tiernamen spielt.[1]

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Ergänzte Informationen

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