Ernestiodendron filiciforme

Ernestiodendron filiciforme

Lebewesen · Samenpflanzen

Ernestiodendron filiciforme

Altersbereich der Fossilbelege · ≈ 299–274 Ma

Erschlossene Lebendrekonstruktion

Ernestiodendron filiciforme

Überblick

Ernestiodendron filiciforme ist eine alte Konifere mit dünnen Zweigen und sichelförmig gebogenen Blättern. In einer Untersuchung der Pflanzenfossilien von Planitz in Deutschland wurde ein kurzer belaubter Zweig unter diesem Namen vorgestellt.[1]

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Wichtige Fakten

Auch kleine Fragmente tragen namensentscheidende Merkmale. Am Zweig dieser Untersuchung krümmen sich die Blätter nach innen, und ihre Basen laufen nicht weit am Zweig herab.[1]

Zeit und Ort

Die Untersuchung von 2008 spielte im Gebiet Planitz in Zwickau im heutigen Deutschland. Forschende beschrieben den Niederplanitzer Seehorizont als frühpermisch. Ein Ernestiodendron-Zweig wurde als Teil dieser alten fossilen Flora gemeldet.[1]

Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.

Größe, Gestalt und Skelett

Das als FG 590/416 dokumentierte Exemplar ist ein leicht gebogener Seitenzweig. An seiner dünnen Achse sitzen sichelförmige Nadeln. Forschende beschrieben gemeinsam den kurzen Zweigumriss und die Blattansätze.[1]

Die dünnen Zweige von Ernestiodendron filiciforme trugen leicht sichelförmig gebogene Nadeln. Beim Exemplar FG 590/416 aus Niederplanitz in Deutschland wurde der erhaltene Seitenzweig mit etwa 4 cm Länge dokumentiert, seine Nadeln mit etwa 3–4 mm.[4]

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Lebensraum und Fortpflanzung

Der Untersuchungshintergrund dieses Zweigs umfasst eine ausgedehnte Seenlandschaft. Die fossile Flora enthält unter anderem Farne und Cordaites. Forschende deuteten die Seeumgebung als vielfältige Landschaft mit feuchten bis trockenen Standorten.[1]

Fossilfund

Forschende stellten die Zweigstücke FG 590/416 a,b getrennt von neuen Funden am Planitzer Schlossberg vor. Vorübergehend durch Straßenbau freigelegte Aufschlüsse und Untersuchungen am Schlossberg ermöglichten neue Einblicke in die alte Flora dieser Region.[1]

Quellen

  1. Kogan·Schneider·Rößler (2008) — Permische Flora des Niederplanitzer Seehorizonts
  2. Kunzmann et al.2009 — Taxodium-Fossilien aus Mitteleuropa
  3. Kogan·Schneider·Rößler (2008) — Permische Flora des Niederplanitzer Seehorizonts
  4. Kogan et al. (2008) — Permische Flora der Niederplanitzer Seeschichten

Forschungsfragen

Wie lassen sich verstreute Zweige unterscheiden? Die Veröffentlichung beleuchtet die komplexe Klassifikationsgeschichte verwandter Koniferenfossilien. Der Vergleich von Blattform und Ansatz an jedem Zweig ist der Schlüssel, um kleine Fragmente zu benennen.[1]

Beobachtung

Der repräsentative Magnet wiederholt dasselbe Rekonstruktionsmotiv in einer dekorativen Anordnung. Gruppierung und Abstände sind gestalterisch; die folgende Beschreibung erläutert jedes Ausgangsmotiv. Folgen Sie zuerst der Mittelachse des Zweigs. Betrachten Sie dann, in welche Richtung die Blattspitzen gebogen sind und wie die Basen am Zweig ansetzen. Schon der Umriss eines Blattes enthält taxonomische Hinweise.[1]

Verwandte Organismen

Taxodium dubiumSamenpflanzenQuellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 23–5,33 Ma

Koniferenzweige unterschiedlicher Zeiten

Taxodium und Ernestiodendron lassen sich als Koniferenzeugnisse weit auseinanderliegender Zeiten vergleichen. Folgen Sie spät eozänen bis frühmiozänen mitteleuropäischen Funden und frühpermischen Zweigen aus Planitz in Deutschland, um die Geschichten belaubter Zweige zu betrachten.

Ergänzte Informationen

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