
Lebewesen · Weichtiere
Gryphaea arcuata
Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 201–143 Ma
Erschlossene Lebendrekonstruktion
Gryphaea arcuata
Überblick
Gryphaea arcuata ist eine Muschel, deren linke Klappe stark gebogen ist, während die rechte einen niedrigen Deckel bildet. Zwei unterschiedliche seitliche Schalen umgrenzen einen Körper. Ihr seitlicher Umriss ist bei diesem frühjurassischen Tier besonders auffällig.[1]
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Wichtige Fakten
Die große linke Klappe ist gewölbt eingerollt, die kleine rechte flach oder leicht konkav. Größe und Krümmung beider Klappen unterscheiden sich und bilden innerhalb eines Paares einen deutlichen Gegensatz.[1]
Zeit und Ort
Das in Oxford aufbewahrte Exemplar J.43250 ist als Material aus dem Lower Lias des frühen Jura von Gloucester im heutigen Großbritannien registriert. Der gesamte Jura umfasst ungefähr 200–140 Millionen Jahre vor heute. Der Exemplareintrag vermittelt Name, Fundort und Zeit gemeinsam.[2][3]
Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.
Größe, Gestalt und Skelett
Der Wirbel der großen linken Klappe ist stark eingerollt, ihr übriger Bereich gewölbt. Die kleine rechte Klappe bildet einen flachen oder leicht konkaven niedrigen Deckel. Die Beziehung zwischen gekrümmtem Bereich und niedriger Klappe lässt sich getrennt betrachten.[1]
Die Schale von Gryphaea arcuata erzählt nicht nur durch ihre gebogene Form, sondern auch durch Wachstumsspuren. An einem 7 cm langen Exemplar des Warwickshire Museum sind regelmäßige Wachstumsbänder auf der oberen Klappe erhalten. Sie geben Hinweise auf das Wachstum des lebenden Tieres.[9]
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Lebensraum und Fortpflanzung
Wie ähnlich sind sich die beiden Schalen derselben Muschel? Bei Gryphaea unterscheiden sich die große linke und die niedrige rechte Klappe deutlich. Ihr direkter Vergleich zeigt, dass unterschiedliche Formen auch innerhalb des Körpers eines einzigen Lebewesens zusammenwirken können.[1]
Fossilfund
Der Museumseintrag J.43250 verbindet den Namen Gryphaea arcuata mit dem Vorkommen im Lower Lias von Gloucester. Ein noch nicht begutachtetes Manuskript von 2025 fasste auf Grundlage älterer Literatur die Form beider Klappen zusammen. Exemplareinträge und morphologische Forschung ergänzen unterschiedliche Informationen.[2][1]
Quellen
- Lécuyer et al. (2025) — Noch nicht begutachtetes Manuskript zu Gryphaea arcuata
- Naturhistorisches Museum der Universität Oxford — Gryphaea-Exemplar J.43250
- Internationale Kommission für Stratigraphie (2024) — Geologische Zeittafel
- Naturhistorisches Museum der Universität Oxford — Gryphaea-Exemplar J.43250
- Internationale Kommission für Stratigraphie (2024) — Geologische Zeittafel
- Lécuyer et al. (2025) — Noch nicht begutachtetes Manuskript zu Gryphaea arcuata
- Ohmden-Studie — Pentacrinites quenstedti
- Internationale Kommission für Stratigraphie (2024) — Geologische Zeittafel
- Radley (2009) — Neue Erkenntnisse aus Wirbellosenfossilien in Museen
Forschungsfragen
Wie bilden eingerollter Wirbel und niedriger Deckel ein Paar? Wer Krümmung und relative Lage beider Klappen gemeinsam betrachtet, kann den besonderen Gesamtumriss besser verstehen. Unterschiedliche linke und rechte Schalen werden dabei als ein Körper gelesen.[1]
Beobachtung
Folgen Sie vom stark eingerollten linken Wirbel aus der gewölbten Klappe. Vergleichen Sie sie anschließend mit dem niedrigen rechten Deckel, um die unterschiedlichen Umrisse beider Schalen zu erkennen.[1]
Verwandte Organismen
Muscheln und Seelilien der frühjurassischen Meere
Gryphaea und Pentacrinites sind Meerestiere des frühen Jura aus unterschiedlichen Regionen. Verbinden Sie Muschelnachweise aus dem heutigen Großbritannien mit Seelilien aus Ohmden in Deutschland und betrachten Sie die gebogene Schale beziehungsweise Stiel und Cirren im Vergleich.