Loriolaster mirabilis

Loriolaster mirabilis

Lebewesen · Stachelhäuter

Loriolaster mirabilis

Altersbereich der Fossilbelege · ≈ 411–400 Ma

Erschlossene Lebendrekonstruktion

Loriolaster mirabilis

Überblick

Loriolaster mirabilis ist ein devonischer Schlangenstern mit breiter Körperscheibe und fünf Armen. Die zwischen die Arme reichende Scheibe verleiht ihm ein besonderes Aussehen. Diese Abbildung folgt dem auf der Unterseite, also ventral, eines Fossils erhaltenen Umriss.[1]

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Wichtige Fakten

Der Artname mirabilis bedeutet „wunderbar“. Der Artikel berichtet, dass diese Art mit breiter Körperscheibe 1997 als Symbol einer Sonderausstellung zu Schieferfossilien diente. Die ungewöhnliche Fossilgestalt wurde damit zum Gesicht eines alten regionalen Meeres.[1]

Zeit und Ort

Die Quelle stellt ein Exemplar aus der Grube Untereschenbach in Bundenbach im heutigen Deutschland vor. Der Hunsrückschiefer dieser Region wird als Meeresüberlieferung des frühen Devons beschrieben. Er erschließt die Spuren eines sternförmigen Tieres im Schlamm eines alten Meeres.[1]

Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.

Größe, Gestalt und Skelett

Fünf Arme gehen von einem Zentrum aus; die breite Körperscheibe dazwischen reicht fast bis zu ihren Enden. Entlang der ventralen Arme sind Reihen von Skelettplatten erhalten, die mit Stiefeln und Löffeln verglichen wurden. Betrachten Sie am Exemplar die Verbindung gekrümmter Arme mit der Scheibe.[1]

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Lebensraum und Fortpflanzung

Der Artikel stellt den Hunsrückschiefer als Überlieferung unterschiedlicher Schlammablagerungen eines alten Meeres vor. Er erklärt, dass Regionen mit verschiedenen Ablagerungsprozessen und Lebensräumen unterschiedliche Fossilgemeinschaften bewahrten. Neben der Form eines Exemplars helfen auch Fundort und Herkunftsschicht, die Welt alter Organismen zu lesen.[1]

Fossilfund

Das im Artikel von 2021 vorgestellte Exemplar trägt die Nummer HM2020.181; die Bildunterschrift verzeichnet einen maximalen Durchmesser von 147 mm. Der Artikel nennt es als Material der Sammlung Wouter Südkamp im Hunsrück-Museum Simmern. Durch die Verbindung von Fundort Bundenbach und Sammlung lässt sich die Geschichte dieses Exemplars verfolgen.[1]

Quellen

  1. Ikonen des Hunsrückschiefers
  2. Ohmden-Studie — Pentacrinites quenstedti

Forschungsfragen

Der Artikel enthält auch eine Arbeitsaufzeichnung Rudolf Opitz’ zur Freilegung eines anderen Loriolaster-Exemplars. Das schrittweise Entfernen überdeckenden Schiefers und Auffinden der Körpergrenzen machte das Fossil zu beobachtbarem Material. Dies zeigt die Bedeutung der Präparation, um erhaltene Strukturen vom umgebenden Gestein zu unterscheiden.[1]

Beobachtung

Die Abbildung konzentriert sich auf die beobachtete Anordnung der breiten Körperscheibe und fünf Arme an der Ventralseite von HM2020.181. Folgen Sie den Umrissen gekrümmter oder verdeckter Arme und wandern Sie dann zur Scheibe und den Plattenreihen dazwischen. Farbe und flacher räumlicher Eindruck sind erläuternde Mittel, die erhaltene Strukturen leichter lesbar machen.[1]

Verwandte Organismen

Pentacrinites quenstedtiStachelhäuterQuellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 201–143 Ma

Unterschiedliche Körper unter den Stachelhäutern

Betrachten Sie Körper und Lebenshintergrund von Loriolaster mirabilis und Pentacrinites quenstedti gemeinsam. Loriolaster mirabilis: ein devonischer Schlangenstern mit breiter Körperscheibe und fünf Armen. Die zwischen die Arme reichende Scheibe verleiht ihm ein besonderes Aussehen. Pentacrinites quenstedti: eine Seelilie mit kurzen Stielgliedern und langen Ranken. Deren hakenartig gebogene Enden prägen die besondere Gestalt.

Ergänzte Informationen

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