Microcleidus brachypterygius

Microcleidus brachypterygius

Lebewesen · Reptilien mit Vögeln

Microcleidus brachypterygius

Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 201–143 Ma

Erschlossene Lebendrekonstruktion

Microcleidus brachypterygius

Überblick

Microcleidus brachypterygius ist ein Plesiosaurier aus dem Jura mit langem Hals und vergleichsweise kurzen Gliedmaßen. Es sind Exemplare bekannt, bei denen Kopf und Körperknochen im Zusammenhang erhalten sind. So lassen sich der Eindruck des langen Halses und der mit Flossen ausgestattete Körper gemeinsam betrachten.[2]

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Wichtige Fakten

In der Überarbeitung der Art werden 29–36 verlängerte Halswirbel beschrieben. Der Hals besteht nicht aus einem einzigen langen Knochen, sondern aus einer Reihe von Wirbeln. Stellen Sie sich die kleinen, wiederkehrenden Knochen innerhalb des langen Umrisses vor.[2]

Zeit und Ort

Das Museumsexemplar wird als Fund aus dem Toarcium des frühen Jura von Ohmden im heutigen Deutschland vorgestellt. Es wurde auch in einer Studie über Plesiosaurier des Posidonienschiefers verglichen. Der Jura insgesamt umfasst ungefähr die Zeit vor 200–140 Millionen Jahren.[1][2][4]

Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.

Größe, Gestalt und Skelett

Ein rundlicher, eingeschnürter Schnauzenbereich, verlängerte Halswirbel und vergleichsweise kurze Gliedmaßen gehören zu den diagnostischen Merkmalen. Kopf und Körperknochen sind beim selben Referenzexemplar miteinander verbunden. Eine andere vergleichende Arbeit zeigt außerdem gesondert die Knochen der linken Hinterflosse dieser Art.[2][3]

Für das Exemplar GPIT-PV-60640 von Microcleidus brachypterygius wurde eine Skelettlänge von 2,99 m angegeben. Der Körper dieses Individuums mit langem Hals und vier Flossen erreichte somit etwa 3 m.[10]

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Lebensraum und Fortpflanzung

Beim Vergleich von Plesiosaurierkörpern führen Hals und Flossen zu unterschiedlichen Fragen. Bei dieser Art werden verlängerte Halswirbel und kurze Gliedmaßen gemeinsam beschrieben. Wer vom ersten Eindruck des langen Halses zu den Verbindungen der Flossenknochen weiterblickt, kann den Körperbau räumlich besser verstehen.[2][3]

Fossilfund

Mit GPIT-PV-30094 im Tübinger Museum sind frühere Sammlungsnummern verknüpft. In der Literatur erscheinen auch die früher verwendeten Gattungsnamen Plesiosaurus und Hydrorion. Das Beispiel zeigt, wie mehrere Namen und Nummern die Forschungsgeschichte eines einzigen Fossils überliefern.[1]

Quellen

  1. Museum Tübingen — Exemplar von Microcleidus
  2. Studie — Plesiosaurier des Posidonienschiefers
  3. Studie — Verbindungen der Flossenknochen bei Plesiosauriern
  4. Internationale Kommission für Stratigraphie (2024) — Geologische Zeittafel
  5. Benson, Evans & Druckenmiller (2012) — High Diversity, Low Disparity and Small Body Size in Plesiosaurs
  6. Museum Tübingen — Exemplar von Microcleidus
  7. Studie — Plesiosaurier des Posidonienschiefers
  8. Studie — Pachycormus-Exemplar mit erhaltenem Ammoniten
  9. Cawley et al. (2019) — Morphologie von Pachycormus
  10. 2025 · Vergleiche zeitgleicher Plesiosaurier in der Studie zu Plesionectes longicollum

Forschungsfragen

Wenn sich die Nummer eines Exemplars ändert, könnte man sich fragen, ob ein neues Fossil hinzugekommen ist. Verfolgt man die Zuordnung der Museumsnummern, findet man Einträge, die dasselbe Exemplar bezeichnen. Auch die Geschichte der Namen und Nummern bildet eine Grundlage für den Vergleich der Körperknochen.[1]

Beobachtung

Lassen Sie den Blick von der Schnauze den langen Hals entlang zum Rumpf und zu den vier Flossen wandern. Der gemeinsame Blick auf den langen Hals und die kurzen Gliedmaßen macht den Körperbau dieses Plesiosauriers besonders deutlich.[2]

Verwandte Organismen

Plesiosaurus dolichodeirusReptilien mit VögelnQuellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 201–143 Ma

Hals und Flossen von Plesiosauriern im Vergleich

Vergleichen Sie den Hals und die vier Flossen von Microcleidus und Plesiosaurus. Obwohl beide Plesiosaurier sind, lassen sich die unterschiedlichen Körperanordnungen der einzelnen Arten erkennen.

Pachycormus macropterusStrahlenflosserAltersbereich der Fossilbelege · ≈ 184–175 Ma

Ein Plesiosaurier und ein Fisch aus dem Toarcium Deutschlands

Microcleidus und Pachycormus sind durch Material aus dem Toarcium des frühen Jura im heutigen Deutschland bekannt. Betrachten Sie den langhalsigen Plesiosaurier und den Fisch zusammen und vergleichen Sie unterschiedliche Körper aus derselben weit gefassten Zeit und Region.

Ergänzte Informationen

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