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Odobenocetops peruvianus
Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 7,2–5,3 Ma
Erschlossene Lebendrekonstruktion
Odobenocetops peruvianus
Überblick
Odobenocetops peruvianus ist ein fossiler Zahnwal mit kurzer rundlicher Schnauze und ungleichen Stoßzähnen auf beiden Seiten. Sein Kopf erinnert an ein Walross, doch er wurde im Zusammenhang der Delphinoidea untersucht. Äußere Ähnlichkeit und Verwandtschaft werfen hier unterschiedliche Fragen auf.[3][4]
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Wichtige Fakten
Die beiden Stoßzähne sind nicht symmetrisch. Eine Studie von 1993 beschrieb den Kopf eines Wals mit kurzer Schnauze und asymmetrischen Stoßzähnen. Wer einen langschnäuzigen Delfin erwartet, begegnet einem völlig anderen Gesicht.[3]
Zeit und Ort
Dieser Zahnwal ist aus spätkänozoischem Material der Pisco-Formation im heutigen Südperu bekannt. Die registrierten Fundschichten sind in einem weiten Zeitfenster von ungefähr 7,2–5,3 Millionen Jahren vor heute zusammengefasst. Seine besondere Kopfform erschließt die Vielfalt damaliger Meerestiere.[3][5]
Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.
Größe, Gestalt und Skelett
Kennzeichnend sind kurze stumpfe Schnauze, nach unten verlängerter Prämaxillarbereich und asymmetrische Stoßzähne. Die Augen werden als nach oben gerichtet untersucht. Die Kopfbereiche bilden eine andere Kombination als bei vertrauten Delfinen.[1][3]
Ein Schädelexemplar von Odobenocetops peruvianus besitzt eine basale Länge von 41,2 cm. Trotz seines walrossähnlichen Gesichts gehörte er zu den Walen. An diesem Exemplar sind zwei relativ kleine Stoßzähne erhalten, die einen Vergleich mit dem Gesicht anderer Exemplare mit großen Stoßzähnen ermöglichen.[6]
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Lebensraum und Fortpflanzung
Kurze Schnauze, Stoßzähne und Blickrichtung warfen Fragen zur Nahrung und Nutzung der Umgebung auf. Forschende verglichen Schädelmerkmale mit anderen Gruppen der Delphinoidea. Die Suche nach Kopfähnlichkeiten und die Deutung der Lebensweise lassen sich gemeinsam betrachten.[3][4]
Fossilfund
Die Originalarbeit von 1993 stellte einen neuen Zahnwal mit kurzer Schnauze und asymmetrischen Stoßzähnen vor. Eine Neubewertung von 2002 behandelte unter anderem die Schädel USNM488252 und SMNKPAL2491 sowie gesondertes Material von Gehörknochen. Mehrere Kopffunde präzisierten den Formvergleich.[3][2]
Quellen
- Studie von 2002 — Schädeldiagnose der Odobenocetopsiden
- Studie von 2002 — Schädelmaterial von Odobenocetops peruvianus
- Studie von 1993 — Ein Zahnwal mit kurzer Schnauze und asymmetrischen Stoßzähnen
- Studie zur Verwandtschaft von Odobenocetops mit den Delphinoidea
- Paleobiology Database — Fossilführende Schichten von Odobenocetops
- de Muizon·Domning (2002) — Anatomie von Odobenocetops, einem walrossähnlichen Wal
- Lambert et al. (2010) — Livyatan aus dem Miozän Perus
Forschungsfragen
Wie war der walrossähnliche Kopf dieses Wals gebaut? Merkmale von Schnauze, Prämaxillare, Stoßzähnen und Gehörregion werden gemeinsam verglichen. So lassen sich das Auftreten ähnlicher Strukturen bei entfernt verwandten Tieren und die tatsächliche Verwandtschaft nebeneinander bedenken.[3][4]
Beobachtung
Wandern Sie von der runden Schnauze zu den ungleichen Stoßzähnen und den nach oben gerichteten Augen. Stellen Sie daneben den Kopf eines vertrauten Zahnwals vor, um die besondere Merkmalskombination deutlicher zu erkennen.[3]
Verwandte Organismen
Unterschiedliche Körper innerhalb der Wale
Betrachten Sie die Körper von Odobenocetops und Livyatan gemeinsam. Odobenocetops: Odobenocetops peruvianus ist ein fossiler Zahnwal mit kurzer rundlicher Schnauze und ungleichen Stoßzähnen auf beiden Seiten. Livyatan: Livyatan melvillei ist ein fossiler Zahnwal aus dem Miozän Perus.