Palaeeudyptes gunnari

Palaeeudyptes gunnari

Lebewesen · Vögel und frühe Avialen

Palaeeudyptes gunnari

Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 56–33,9 Ma

Erschlossene Lebendrekonstruktion

Palaeeudyptes gunnari

Überblick

Palaeeudyptes gunnari ist ein Pinguin der eozänen Meere der Antarktis. Lange war er durch isolierte Knochen bekannt, doch später wurde ein Fossil mit mehreren zusammenhängenden Körperteilen untersucht. So ließ sich das Verhältnis von Flügeln, Beinen und Rumpf an einem Exemplar betrachten.[1]

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Wichtige Fakten

Die Geschichte verändert sich, wenn der ursprünglich zur Artunterscheidung verwendete Knochen mit später gefundenen Körperknochen verbunden wird. Eine Studie von 2010 berichtete das erste zusammenhängende Skelett, das dieser Art zugeordnet wurde. Damit konnten nicht nur Pinguinnamen, sondern auch die Proportionen eines Körpers verglichen werden.[1]

Zeit und Ort

Dieser antarktische Pinguin lebte im späten Eozän vor ungefähr 38–34 Millionen Jahren. Die Fossilien stammen von der Seymour-Insel, auch Marambio-Insel genannt, nahe der Antarktischen Halbinsel. Es handelt sich um Material aus den oberen Submeseta-Schichten der La-Meseta-Formation.[1][2]

Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.

Größe, Gestalt und Skelett

MLP96-I-6-13 umfasst Flügel, Schulter, Brustbein, Rückenwirbel, Becken und Beinknochen. Der Oberarmknochen ist gebogen und kräftig. Das Material ermöglicht Proportionsvergleiche zwischen unterschiedlich großen eozänen Pinguinen der Antarktis.[1]

Aus sieben Fußknochenexemplaren wurde eine durchschnittliche Körperlänge von etwa 1,34 m geschätzt. Der Wert wurde mit einer Proportionsgleichung einer Studie von 2001 berechnet. Er bezeichnet die gestreckte Länge von der Schnabel- bis zur Schwanzspitze und unterscheidet sich von der Standhöhe.[4]

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Lebensraum und Fortpflanzung

Flügel und Beine eines Pinguins regen dazu an, Fortbewegung unter Wasser und Körperstütze gemeinsam zu bedenken. Am zusammenhängenden Skelett lässt sich das Verhältnis zwischen Flügelknochen, Rumpf und Hinterbeinen betrachten. Es zeigt die Vielfalt der antarktischen Meere, aus denen mehrere Fossilpinguine bekannt sind.[1]

Fossilfund

Diese Art wurde schon früh anhand eines Knochens zwischen Fußwurzel und Fuß verglichen. Acosta Hospitaleche und Reguero berichteten 2010 ausführlich über das zusammenhängende Skelett. Die Forschung, die zuvor isolierte Knochen verglichen hatte, erhielt damit Informationen eines zusammengehörigen Körpers.[1]

Quellen

  1. Acosta Hospitaleche & Reguero2010 — Ein im Verband erhaltenes Skelett von Palaeeudyptes gunnari
  2. Internationale Kommission für Stratigraphie — Geologische Zeitskala
  3. Clarke et al.2010 — Evolution von Form und Farbe der Pinguinfedern
  4. Jadwiszczak (2001) — Körpergröße eozäner antarktischer Pinguine

Forschungsfragen

Welche Geschichten ergänzen das zusammenhängende Skelett einer Art und Federfossilien einer anderen? Der Vergleich des antarktischen Palaeeudyptes mit Inkayacu aus Peru erschließt eozäne Pinguine über mehrere Körperteile. Die Merkmale der einzelnen Fossilien verbinden sich zu einer Erforschung der Evolution.[1][3]

Beobachtung

Lassen Sie den Blick vom kräftigen Oberarm zur Flügelspitze und vom Rumpf zu den Beinen wandern. Vergleichen Sie, was ein einzelner isolierter Knochen und ein zusammenhängendes Skelett jeweils zeigen.[1]

Verwandte Organismen

Inkayacu paracasensisVögel und frühe AvialenQuellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 56–33,9 Ma

Die Vielfalt eozäner Pinguine

Der antarktische Palaeeudyptes zeigt zusammenhängende Körperknochen, Inkayacu aus Peru dagegen Federfossilien. Nebeneinander erschließen eozäne Pinguine unterschiedlicher Regionen eine Evolutionsgeschichte, die Skelett und Federn verbindet.

Ergänzte Informationen

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