Palaeopalaemon newberryi

Palaeopalaemon newberryi

Lebewesen · Gliederfüßer

Palaeopalaemon newberryi

Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 420–359 Ma

Erschlossene Lebendrekonstruktion

Palaeopalaemon newberryi

Überblick

Palaeopalaemon ist ein Krebstier des späten Devons mit zylindrischem Panzer, langem Rostrum und gegliedertem Hinterleib. Mundnahe Anhänge, Laufbeine und Schwanz sind unterschiedlich aufgebaut. Das Tier erinnert an einen Hummer, zeigt aber in jedem Bereich andere Merkmale.[1]

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Wichtige Fakten

Nicht alle Beine tragen gleich geformte Scheren. Unterschieden werden große, hakenartige Kieferfüße nahe dem Mund, ein scherenartiges erstes Laufbein und weiter hinten kleinere oder schlankere Beine. Die getrennte Betrachtung von Lage und Form der Anhänge ist reizvoll.[1]

Zeit und Ort

Die Gattung ist aus einer Untersuchung von der Art zugeordneten Exemplaren des späten Devons bekannt. Das gesamte Devon umfasst ungefähr die Zeit vor 420–360 Millionen Jahren. Forschende sammelten an mehreren Exemplaren Hinweise zu Kopfbrustbereich, Hinterleib und Schwanz.[1][2]

Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.

Größe, Gestalt und Skelett

Vor dem zylindrischen Panzer liegt ein langes Rostrum; auch lange Antennen werden beschrieben. Der Hinterleib besitzt sechs Segmente, von denen das erste kurz ist. Dahinter folgen ein lanzenförmiges Endsegment und Schwanzanhänge mit unterschiedlich breitem Innen- und Außenast.[1]

Bei einem Fossil von Palaeopalaemon newberryi war der Kopf und Brust bedeckende Panzer 2,2 cm lang; die Körperlänge ohne letztes Schwanzsegment wurde auf etwa 5 cm geschätzt. Man denkt leicht an einen großen Hummer, doch der Körper dieses Exemplars war eher fingerlang.[3]

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Lebensraum und Fortpflanzung

Wo lagen die verschiedenen Anhänge am Vorderkörper? Große dritte Kieferfüße, erste Laufbeine und die folgenden kleineren Beine werden nacheinander unterschieden. Namen und Lage gemeinsam erschließen unterschiedliche Bauweisen desselben Körpers.[1]

Fossilfund

Die Formstudie verglich Panzer, Anhänge, Hinterleib und Schwanz mehrerer der Art zugeordneter Exemplare. Die zusammenfassende Gestaltdarstellung des Autors ordnete diese unterschiedlichen Befunde zu einem Körperbau. Teilfossilien führten so zu Fragen nach dem Ganzen.[1]

Quellen

  1. Studie — Morphologie und Paläoökologie von Palaeopalaemon
  2. Internationale Kommission für Stratigraphie (2024) — Geologische Zeittafel
  3. Brooks (1962) — Paläozoische Krebstiere Nordamerikas
  4. Rathbun (1917) — Beschreibung einer kreidezeitlichen Krabbe aus South Dakota
  5. Bishop et al. (1998) — Vergleich von Augen und Scheren der Dakoticancriden

Forschungsfragen

Sind Innen- und Außenast des Schwanzfächers gleich breit? Die Beschreibung unterscheidet breite innere und schmale äußere Strukturen. Auch ein scheinbar einheitlicher Schwanz lässt sich in mehrere Teile gliedern.[1]

Beobachtung

Lassen Sie Ihren Blick von den großen mundnahen Anhängen zu den ersten Laufbeinen und den hinteren Beinen wandern. Folgen Sie danach den sechs Hinterleibssegmenten und dem Schwanzfächer, um den deutlich unterschiedlichen Bau von Vorder- und Hinterkörper zu erkennen.[1]

Verwandte Organismen

Dakoticancer overanusGliederfüßerQuellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 143–66 Ma

Unterschiedliche Körper innerhalb der Krebstiere

Betrachten Sie Körper und Lebensumstände von Palaeopalaemon und Dakoticancer overanus gemeinsam. Palaeopalaemon: Palaeopalaemon ist ein Krebstier des späten Devons mit zylindrischem Panzer, langem Rostrum und gegliedertem Hinterleib. Mundnahe Anhänge, Laufbeine und Schwanz sind unterschiedlich aufgebaut. Dakoticancer overanus: Dakoticancer overanus ist eine fossile Krabbe der späten Kreide mit breitem Panzer. Untersucht wurden Scheren, Augen und sogar die Basen der Laufbeine.

Ergänzte Informationen

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