
Lebewesen · Plazentatiere
Semirostrum ceruttii
Altersbereich der Fossilbelege · ≈ 5,33–2,58 Ma
Erschlossene Lebendrekonstruktion
Semirostrum ceruttii
Überblick
Semirostrum ceruttii ist eine ausgestorbene Schweinswalart, die durch Fossilien aus Kalifornien bekannt ist. Auffällig ist der weit über die obere Schnauze hinausragende Unterkiefer. Eine Untersuchung von 2014 beschrieb diesen Überstand als den größten unter den damals bekannten Säugetieren.[1]
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Wichtige Fakten
Auch in das Innere eines Fossils lässt sich blicken. Forschende fanden mittels CT lange Kanäle im Unterkiefer. Sie diskutierten, ob diese Struktur mit einer Sinnesfunktion zusammenhing.[1]
Zeit und Ort
Die Beschreibung von 2014 stellt Material aus der San Diego Formation und der Purisima Formation im heutigen Kalifornien in den USA vor. Die Veröffentlichung verbindet diese Vorkommen mit dem Meer des Pliozäns.[1]
Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.
Größe, Gestalt und Skelett
Der vordere Unterkiefer ist über eine lange Strecke verwachsen und ragt nach vorn. Dieser lange Abschnitt trägt kaum Zähne, während weiter hinten kleine kegelförmige Zähne liegen. Vorderer und hinterer Kieferbereich sind somit unterschiedlich gestaltet.[1]
Die gesamte Körperlänge von Semirostrum wird mit etwa 3 m angegeben. Dieser Schätzwert wurde in einer vergleichenden Untersuchung von Meereslebewesen aus dem Jahr 2024 verwendet und beschreibt die Größe des ganzen Körpers mit seinem langgestreckten Unterkiefer.[2]
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Lebensraum und Fortpflanzung
Suchte das Tier nahe dem Meeresboden nach Nahrung? Forschende schlugen anhand der schrägen Zahnabnutzung und der inneren Kieferstruktur vor, dass es den Grund mit dem Unterkiefer erkundete.[1]
Fossilfund
Die Erstbeschreibung der neuen Art untersuchte das gut erhaltene Typusexemplar mittels CT. Sie erklärte das ungewöhnliche Fossil, indem sie den äußerlich sichtbaren Kieferumriss und die inneren Kanäle gemeinsam betrachtete.[1]
Quellen
Forschungsfragen
Die Lebensweise wurde nicht allein aus dem Kiefer gedeutet. Die Untersuchung diskutiert auch Schulterblatt, Brustbein und nicht miteinander verwachsene Halswirbel. Mehrere Merkmale wurden zu einer Hypothese über die Nahrungssuche verbunden.[1]
Beobachtung
Suchen Sie zunächst die Spitzen der oberen Schnauze und des Unterkiefers. Vergleichen Sie ihre Positionen und lassen Sie den Blick dann zum hinteren, bezahnten Bereich wandern, um den ungewöhnlichen Kiefer deutlicher zu erkennen.[1]
Verwandte Organismen
Unterschiedliche Körper innerhalb der Wale
Betrachten Sie Semirostrum ceruttii und Balaenula balaenopsis gemeinsam. Semirostrum ceruttii: Semirostrum ceruttii ist eine ausgestorbene Schweinswalart, die durch Fossilien aus Kalifornien bekannt ist. Balaenula balaenopsis: Balaenula balaenopsis ist ein kleiner Bartenwal, bei dem unter anderem Teile des Kopfes, Ohrknochen und Halswirbel untersucht wurden.