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Siphonia (Siphonia) pyriformis
Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 143–66 Ma
Erschlossene Lebendrekonstruktion
Siphonia (Siphonia) pyriformis
Überblick
Siphonia pyriformis ist ein Schwamm, von dem Exemplare aus der späten Kreide Polens untersucht wurden. Die fünf untersuchten Stücke werden als rund und ohne Spuren eines Stiels beschrieben. Eine große obere Öffnung und kleine Oberflächenöffnungen zeigen unterschiedliche Strukturen.[1]
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Wichtige Fakten
Bei den fünf Exemplaren werden weder ein Stiel noch Spuren einer Befestigungsstelle beschrieben. Wer diese kleine Exemplargruppe gesondert betrachtet, kann sie von anderen Formen unterscheiden, die der Name Siphonia nahelegt. Das zeigt, warum es wichtig ist, welche Exemplare einer Fossilbeschreibung zugrunde liegen.[1]
Zeit und Ort
Die ausgewählte Exemplargruppe stammt aus der späten Kreide des heutigen Polens. Die Kreide umfasst ungefähr die Zeit vor 140–66 Millionen Jahren. Die Exemplarbeschreibung der Studie von 1966 liefert Hinweise zum Körper dieses runden Schwamms.[1][2]
Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.
Größe, Gestalt und Skelett
Der Körper ist rund; oben wird ein Osculum, also eine Ausströmöffnung für Wasser, beschrieben. Auch der zentrale Hohlraum und kleine Öffnungen an der Außenfläche werden erläutert. Von der großen Kontur über den Innenraum bis zu kleinen Oberflächenstrukturen lässt sich schrittweise beobachten.[1]
Die aus Polen beschriebenen Exemplare von Siphonia pyriformis sind rund mit einem Querschnitt von 24 × 35 mm. Oben liegt eine Ausströmöffnung mit 8 mm Durchmesser; nach innen schließt sich ein röhrenförmiger Hohlraum von 23 mm Tiefe an.[3]
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Lebensraum und Fortpflanzung
Große und kleine Öffnungen des Schwammkörpers liegen an unterschiedlichen Stellen. In dieser Exemplargruppe werden das obere Osculum und die kleinen Oberflächenöffnungen unterschieden. Das regt dazu an, über das runde Äußere hinaus den Körperbau für den Wasserein- und -austritt zu bedenken.[1]
Fossilfund
Hurcewicz beschrieb diese Exemplare 1966 in einer Studie zu Kieselschwämmen Polens. Dokumentiert wurden die runden Körper der fünf Stücke und das Vorhandensein oder Fehlen von Stielspuren. Der Vergleich weniger Exemplare hielt sorgfältig die äußere Form einer Gruppe fest.[1]
Quellen
- Hurcewicz (1966) — Fünf Exemplare von Siphonia aus Polen
- Internationale Kommission für Stratigraphie (2024) — Geologische Zeittafel
- Hurcewicz (1966), Siliceous sponges from the Upper Cretaceous of Poland, Part I: Tetraxonia
- Jurkowska et al. (2015) — Porosphaera-Fossilien aus Polen
- Wilmsen et al. (2012) — Porosphaera-Fossilien aus dem Iran
Forschungsfragen
Wie erkennt man bei einem runden Fossil oben und unten? Forschende betrachteten die obere Ausströmöffnung und Befestigungsspuren an der Unterseite getrennt. Die Bestimmung der Körperausrichtung führt zu Fragen nach kleinen Oberflächenstrukturen.[1]
Beobachtung
Lassen Sie Ihren Blick von der runden Gesamtkontur zur großen oberen Öffnung wandern. Der Vergleich mit den kleinen äußeren Öffnungen zeigt unterschiedlich große Strukturen desselben Körpers.[1]
Verwandte Organismen
Unterschiedliche Körper innerhalb der Schwämme
Betrachten Sie Siphonia pyriformis und Porosphaera globularis gemeinsam. Siphonia pyriformis: Siphonia pyriformis ist ein Schwamm, von dem Exemplare aus der späten Kreide Polens untersucht wurden. Porosphaera globularis: Porosphaera globularis ist ein kleiner Kalkschwamm der Kreide, der wie ein runder Stein aussieht.