Coccolithus pelagicus

Coccolithus pelagicus

Lebewesen · Coccolithophyceae

Coccolithus pelagicus

Gegenwart

Illustration einer heutigen Art

Coccolithus pelagicus

Überblick

Coccolithus pelagicus ist ein Einzeller, dessen Körper von kleinen Kalkplatten umgeben ist. Er gehört zum Phytoplankton, treibt im Meer und nutzt Licht zum Leben. Unter dem Mikroskop fällt die Anordnung der Platten zu einer runden Kugel auf.[1][4]

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Wichtige Fakten

Jede Platte ist eine von der Zelle gebildete Kalkstruktur. Auf der Zelloberfläche liegen neben solchen Platten auch nichtmineralische Platten und eine organische Hülle. Feste Teilchen und weiche Oberfläche bilden gemeinsam den kleinen Körper.[1]

Zeit und Ort

Die Art besitzt eine Fossilüberlieferung vom Paläozän bis heute. Das Paläozän umfasst ungefähr die Zeit vor 66–56 Millionen Jahren. Die Unterart pelagicus ist heute besonders aus kalten Meeren hoher Breiten bekannt.[3][2]

Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.

Größe, Gestalt und Skelett

Die Coccolithen genannten Kalkplatten sind oval. Sie überlappen sich und bilden außen um die Zelle eine runde Hülle. Wer zwischen einer einzelnen Platte und der ganzen Zelle wechselt, sieht, wie kleine Bauteile einen Körper bilden.[2][1]

In der Arterläuterung des Schwedischen Meteorologischen und Hydrologischen Instituts beträgt die Länge der körperbedeckenden Kalkplatten etwa 4,4–13 µm. Eine einzelne Platte und die gesamte Zelle haben unterschiedliche Größen.[5]

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Lebensraum und Fortpflanzung

Die Zelle betreibt im Meerwasser Photosynthese und bildet zugleich Kalkplatten. Lichtnutzung und Bildung von Calciumcarbonatstrukturen finden in derselben Zelle statt. Studien vergleichen auch die Unterart pelagicus kalter Meere mit der nahen braarudii-Gruppe wärmerer Meere.[4][2]

Fossilfund

Manton und Leedale untersuchten 1969 die feinen Strukturen der Zelloberfläche. In der Fossilforschung sind auch einzelne abgelöste Platten wichtiges Material. Dieses Lebewesen verbindet Untersuchungen lebender Zellen mit Studien von Meeressedimenten.[1][2]

Quellen

  1. Manton & Leedale1969 — Die Zelloberfläche von Coccolithus pelagicus
  2. Nannotax — Coccolithus pelagicus
  3. Nannotax — Der geologische Nachweis von Coccolithus
  4. Monteiro et al.2016 — Why marine phytoplankton calcify
  5. Schwedisches Meteorologisches und Hydrologisches Institut — Coccolithus pelagicus
  6. Schwedisches Meteorologisches und Hydrologisches Institut — Coccolithus pelagicus
  7. Paleobiology Database — Stratigraphische Nachweise von Watznaueria-Fossilien
  8. Studie von 2018 — Größe und Form der Platten von Watznaueria
  9. Studie von 2021 — Kalkplatten und Coccosphären

Forschungsfragen

Haben alle Lebewesen mit ähnlichen Platten dieselbe Lebensweise? Die Gruppen pelagicus und braarudii werden anhand von Plattengröße, Verbreitung und genetischen Unterschieden verglichen. Auch ihre Trennung als Unterarten oder eigenständige Arten ist ein Thema taxonomischer Forschung.[2]

Beobachtung

Beginnen Sie bei einer ovalen Platte und erweitern Sie den Blick auf die runde Gesamtheit überlappender Platten. Besonders interessant ist der Gedanke, dass kleine steinharte Platten eine lebende einzelne Zelle umgeben.[1][2]

Verwandte Organismen

Watznaueria barnesiaeCoccolithophyceaeQuellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 140–66 Ma

Meereszeit in kleinen Kalkplatten lesen

Betrachten Sie die unterschiedlichen Körper- und Zeitzeugnisse beider Lebewesen gemeinsam. Coccolithus pelagicus: Coccolithus pelagicus ist ein Einzeller, dessen Körper von kleinen Kalkplatten umgeben ist. Er gehört zum Phytoplankton, treibt im Meer und nutzt Licht zum Leben. Die Art besitzt eine Fossilüberlieferung vom Paläozän bis heute. Das Paläozän umfasst ungefähr die Zeit vor 66–56 Millionen Jahren. Watznaueria barnesiae: Watznaueria barnesiae ist ein fossiler Mikroorganismus, bei dem mehrere Kalkplatten das Zelläußere bedecken. Die runde Hülle aus Platten heißt Coccosphäre. Die derzeitigen Fundschichtenangaben einer Fossildatenbank werden als kreidezeitliches Material von ungefähr vor 140–66 Millionen Jahren zusammengefasst. Kleine Kalkplatten und ihre Hülle überliefern die Gestalt des damaligen Mikroorganismus.

Ergänzte Informationen

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