
Lebewesen · Coccolithophyceae
Watznaueria barnesiae
Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 140–66 Ma
Erschlossene Lebendrekonstruktion
Watznaueria barnesiae
Überblick
Watznaueria barnesiae ist ein fossiler Mikroorganismus, dessen Zelle außen von mehreren Kalkplättchen bedeckt war. Die rundliche Hülle aus diesen Plättchen wird Coccosphäre genannt. Es ist spannend, ein einzelnes Plättchen vom gesamten umschlossenen Körper zu unterscheiden.[1][2]
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Wichtige Fakten
Coccosphäre bezeichnet kein einzelnes abgelöstes Plättchen, sondern die Hülle aus mehreren Plättchen um eine Zelle. Der Vergleich eines Plättchens mit der gesamten Hülle erschließt Strukturen unterschiedlicher Größe desselben Mikroorganismus.[1]
Zeit und Ort
Die fossilführenden Schichten in der aktuellen Fossildatenbank werden als kreidezeitliches Material von ungefähr vor 140–66 Millionen Jahren zusammengefasst. Kleine Kalkplättchen und ihre Hüllen überliefern die Gestalt damaliger Mikroorganismen. Auch winzige Fossilien im Gestein ermöglichen Körpervergleiche früherer Lebewesen.[3][1]
Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.
Größe, Gestalt und Skelett
Mehrere Kalkplättchen schließen sich außen an der Zelle aneinander. Die Plättchen dieser Art werden mit geschlossenem Zentralbereich beschrieben. Betrachtet man die Mitte eines Plättchens und die gesamte Hülle getrennt, werden unterschiedliche Strukturebenen erkennbar.[1][2]
In einer Untersuchung von Material zweier frühkreidezeitlicher Fundstellen waren die Kalkplättchen etwa 3,1–7,7 µm lang.[4]
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Lebensraum und Fortpflanzung
Die Kalkplättchen der Coccosphäre liegen außerhalb der Zelle. Die Untersuchung einzelner Plättchen und die Untersuchung ihrer Hülle liefern unterschiedliche Informationen. Je nachdem, welche Einheit eines kleinen Fossils betrachtet wird, ändern sich die Fragen zum Körper.[1]
Fossilfund
Eine Studie von 2018 behandelte den Zusammenhang zwischen Plättchengröße und Coccosphäre. Auch die Erläuterungen einer Studie von 2021 unterscheiden die Plättchenhülle dieser Art von einzelnen Plättchen. So werden winzige Fossilien als Ganzes und in ihren Teilen untersucht.[1][2]
Quellen
- Studie von 2021 — Kalkplatten und Coccosphären
- Studie von 2018 — Größe und Form der Platten von Watznaueria
- Paleobiology Database — Stratigraphische Nachweise von Watznaueria-Fossilien
- Size patterns of the coccolith Watznaueria barnesiae in the lower Cretaceous
- Monteiro et al.2016 — Why marine phytoplankton calcify
- Manton & Leedale1969 — Die Zelloberfläche von Coccolithus pelagicus
- Nannotax — Coccolithus pelagicus
- Schwedisches Meteorologisches und Hydrologisches Institut — Coccolithus pelagicus
- Nannotax — Der geologische Nachweis von Coccolithus
Forschungsfragen
Lässt sich aus der Größe eines einzelnen Plättchens auf den Aufbau der gesamten Hülle schließen? Einzelne Plättchen und Coccosphären besitzen jeweils eigene untersuchenswerte Merkmale. Zu klären, wovon ein kleines Fossil ein Teil ist, bildet den ersten Schritt zum Verständnis des Körpers.[1][2]
Beobachtung
Betrachten Sie zuerst die umschließende Plättchenhülle und wandern Sie dann zum Zentralbereich eines einzelnen Plättchens. Der Wechsel zwischen rundlichem Ganzen und kleinen Bauteilen macht den Körper des Mikroorganismus räumlich anschaulicher.[1][2]
Verwandte Organismen
Meereszeit aus kleinen Kalkplättchen lesen
Betrachten Sie gemeinsam die unterschiedlichen Körper- und Zeitzeugnisse zweier Lebewesen. Watznaueria barnesiae: Watznaueria barnesiae ist ein fossiler Mikroorganismus, dessen Zelle außen von mehreren Kalkplättchen bedeckt war. Die rundliche Hülle aus diesen Plättchen wird Coccosphäre genannt. Die fossilführenden Schichten in der aktuellen Fossildatenbank werden als kreidezeitliches Material von ungefähr vor 140–66 Millionen Jahren zusammengefasst. Kleine Kalkplättchen und ihre Hüllen überliefern die Gestalt damaliger Mikroorganismen. Coccolithus pelagicus: Coccolithus pelagicus ist ein Einzeller, dessen Körper von kleinen Kalkplättchen umgeben ist. Er gehört zum im Meer schwebenden Phytoplankton, das Licht nutzt. Sein Fossilbericht reicht vom Paläozän bis heute. Das Paläozän liegt ungefähr zwischen 66 und 56 Millionen Jahren vor heute.