Mesomyzon mengae

Mesomyzon mengae

Lebewesen · Heutige Kieferlose

Mesomyzon mengae

Quellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 143–66 Ma

Erschlossene Lebendrekonstruktion

Mesomyzon mengae

Überblick

Mesomyzon mengae ist ein fossiles Neunauge aus frühkreidezeitlichen Süßwasserschichten. Beschrieben werden eine lange Schnauze, eine runde Mundscheibe, der Kiemenbereich und Muskelabschnitte des Rumpfes. Dieses Tier erschließt einen früheren Fisch eher über Körperspuren als über kleine Knochen.[1]

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Wichtige Fakten

Es wurden sieben Kiementaschen berichtet. Auch der Kiemenbereich hinter dem Kopf und die Muskelabschnitte des Rumpfes wurden untersucht. Betrachtet man die wiederkehrenden Strukturen einzeln, wird der Bau des langgestreckten Fisches genauer erkennbar.[1]

Zeit und Ort

Die Art ist aus Süßwasserschichten bekannt, die mit der Jehol-Biota der heutigen Inneren Mongolei in China verbunden sind. Eine Studie von 2006 beschrieb den Fundhintergrund in der frühen Kreidezeit vor etwa 125 Millionen Jahren. Das Material zeigt den Körper eines früheren Süßwasserneunauges.[1]

Der Zeitraum beschreibt den Quellenkontext, nicht die gesamte Existenzdauer dieser Art.

Größe, Gestalt und Skelett

Beschrieben werden eine lange Schnauze, ein ausgeprägter scheibenförmiger Mund und ein langgestreckter Kiemenbereich. Am Rumpf sind Spuren wiederkehrender Muskelabschnitte vorhanden. Mehrere Strukturen lassen sich vom Kopf in Richtung Schwanz verfolgen.[1]

Vier erwachsene Exemplare von Mesomyzon mengae, die 2021 ausführlich untersucht wurden, waren insgesamt etwa 15–21,7 cm lang. Langgestreckter Körper und runder Mund sind gemeinsam erhalten und vermitteln anschaulich die Gestalt früherer Neunaugen.[4]

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Lebensraum und Fortpflanzung

Scheibenförmiger Mund und Kiemenbau sind wichtige Merkmale zum Verständnis des Neunaugenkörpers. Diese Art wurde anhand von Fossilien aus Süßwasserschichten untersucht. Der gemeinsame Vergleich von Mund, Atembereich und Rumpfmuskulatur erschließt den Körperbau aquatischer Wirbeltiere.[1]

Fossilfund

Eine Studie von 2006 behandelte unter anderem das maßgebliche Exemplar IVPP V14719 und das vollständige Exemplar IVPP V14718A. Bei der Beschreibung von Rückenflosse und Schwanz des maßgeblichen Exemplars zog die Arbeit von 2006 auch das separate Exemplar V14718A heran. Mehrere Exemplare derselben Art ergänzten so Informationen über unterschiedliche Körperteile.[1]

Quellen

  1. Chang et al. (2006) — Ein fossiles Neunauge aus der Jehol-Biota Chinas
  2. Gess et al.2006 — Ein devonisches Neunauge aus Südafrika
  3. Chang, Zhang & Miao2006 A lamprey from the Cretaceous Jehol biota of China, Nature441:972–974
  4. Wu et al. (2021) — Neue adulte Exemplare von Mesomyzon

Forschungsfragen

Wie ähnlich war der Körper früher Neunaugen dem heutiger Gruppen? Verglichen werden können Mundscheibe, Kiementaschen und die wiederkehrende Rumpfmuskulatur. Gut erhaltene Bereiche unterschiedlicher Exemplare erschließen gemeinsam die Gestalt einer Art.[1]

Beobachtung

Lassen Sie den Blick von der runden Mundscheibe über den Kiemenbereich zu den Muskelabschnitten des Rumpfes wandern. Entdecken Sie, wie sich innerhalb des langen Umrisses je nach Körperbereich unterschiedliche Strukturen wiederholen.[1]

Verwandte Organismen

Priscomyzon riniensisHeutige KieferloseQuellenzeitraum (keine Art-Lebensdauer) · ≈ 420–359 Ma

Runde Münder von Neunaugen verschiedener Zeiten

Priscomyzon ist durch spätdevonisches Material aus der heutigen Republik Südafrika bekannt, Mesomyzon durch frühkreidezeitliches Material aus der Inneren Mongolei in China. Bei Neunaugen weit auseinanderliegender Zeiten und Fundorte lassen sich der runde Mund und der langgestreckte Körper vergleichen. Suchen Sie ähnliche Merkmale und betrachten Sie zugleich, welche Körperteile an jedem Fossil jeweils bekannt sind.

Ergänzte Informationen

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